E-Business-Standards sind eine wichtige Voraussetzung für effiziente E-Business-Prozesse. Defizite im Mittelstand.
Die am 28.01.2010 von Berlecon Research und der vom BMWi geförderten Maßnahme PROZEUS veröffentlichte Studie gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Einsatz von E-Business-Standards in Deutschland. Sie analysiert den Status-quo sowie wichtige Entwicklungen in der Standardnutzung und liefert auf dieser Grundlage praxisnahe Handlungsempfehlungen für Anwenderunternehmen, IT-Dienstleister, Technologieanbieter und die Politik.
In Deutschland nutzt derzeit etwa ein Drittel aller Unternehmen mit elektronischen Geschäftsprozessen E-Business-Standards wie bspw. GTIN, eCl@ss oder EDIFACT. Gut ein Zehntel plant dies innerhalb der kommenden zwei Jahre.
Aber vor allem kleinere Unternehmen profitieren von diesen Vorteilen häufig noch nicht. Denn während fast zwei Drittel der großen und knapp die Hälfte der mittelständischen Unternehmen mit E-Business-Standards arbeiten, liegt der Anteil der kleinen Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bei gerade einmal 16 Prozent. "KMU führen Standards oft erst dann ein, wenn der Druck von außen wächst, also wenn etwa große Kunden danach verlangen", stellt die Lead-Analystin der Studie, Dr. Katrin Schleife fest. Nach Meinung zahlreicher Marktexperten sind KMU über die Vorteile des Standardeinsatzes für ihre internen und externen Prozesse häufig nur unzureichend informiert
Weitere Informationen zum Herunterladen: datei512.pdf
Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr auf der CRM-expo 2010 in Nürnberg.
Im Herbst findet in Nürnberg wieder die führende Fachmesse rund ums Thema Kundenbeziehungsmanagement (CRM) statt. Interessierte Unternehmen können sich hier am 12. und 13. Oktober 2010 bei Messe und Kongress umfassend und praxisnah über geeignete CRM-Lösungen informieren.